Liebesstrahl Gottes

Meinen Frieden gebe ich euch

Frieden. Ein Wort das für mich vor einigen Jahren noch eine Selbstverständlichkeit war. Doch heute klingt es für mich schon ganz anders. Wertvoller, seltener und somit auch begehrenswerter.

Ich rede nicht gerne über die negativen Entwicklungen der letzten Zeit. Zum Beispiel die Terrorakte, die sich auch in unserem Land abgespielt haben. Doch der letzte Vorfall in Berlin auf dem Weihnachtsmarkt hat meine Sehnsucht nochmal verstärkt. Sehnsucht nach Frieden. Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit.

Ist es nicht das, was wir uns alle wünschen? Besonders in den Tagen kurz vor Weihnachten?

Frieden ist Zustand in dem Liebe herrscht.  Zufriedenheit, Einigkeit und Ruhe sind auch ein Teil davon. Wenn ich mir nun den Weltfrieden vorstelle, dann sähe so eine perfekte Welt aus. Wäre das nicht ein Traum, in so einem Umfeld zu leben?

Ich frage mich was die Voraussetzung für Weltfrieden wäre und komme zu dem Entschluss, dass dafür alle Menschen völlige Liebe im Herzen haben müssten. Denn aus dem Herzen kommen die Gedanken und aus den Gedanken werden Taten.

Wenn ich mir vorstelle, wie schwer es für mich oft ist, Frieden zu bewahren, dann wird mir klar, dass dies eine äußerst herausfordernde Aufgabe für unser Ego ist. Und trotzdem lohnt es sich diese anzunehmen!

Wir beschuldigen gerne die Anderen z.B: Politiker, Vorgesetzte oder Geschwister. Doch eigentlich können wir selbst, da wo wir sind, beginnen Frieden zu schaffen. Vielleicht heißt das manchmal, dass wir uns übervorteilen lassen oder nachgeben müssen, doch wir sollten immer daran denken dass Frieden das Kostbarste ist. Frieden ist ein Glückseliger Zustand. Wenn wir selber Frieden verbreiten, dann machen wir diese unperfekte Welt ein Stückchen besser.

Doch wo ist eigentlich die Quelle des Friedens?

In seiner Abschiedsrede sagte Jesus: Ja meinen Frieden gebe ich euch – einen Frieden, den euch niemand sonst auf der Welt geben kann. Deshalb seid nicht bestürzt und habt keine Angst.

Damals ging es den Jüngern genau wie uns. Die Welt und die Menschen die darin lebten, machten ihnen angst. Wie sollten sie das alles durchstehen, wenn Jesus nicht mehr da war? Doch was Jesus den Jüngern und uns damit sagen wollte, war, dass sein Friede etwas ganz besonderes ist. Etwas, was es zuvor noch nicht gab. Er hatte den Frieden aus dem Himmel auf diese Erde gebracht. Sein Friede war nicht von dieser Welt und er war unabhängig von allen äußeren Unruhen.

Auch wenn es vielleicht nie Weltfrieden geben wird, können wir friedvoll und ohne Angst Leben. Gott ist die Liebe und wenn Gottes vollkommene Liebe uns erfüllt, vertreibt sie sogar die Angst. Das steht auch in Johannes 4,18.

Doch wie kann man diesen Frieden behalten in einer Welt voller Kälte und vieler Grausamkeiten? Ist es nicht unlogisch, dabei trotzdem friedlich und furchtlos zu leben? Unter diesem Aspekt gesehen schon. Doch wenn wir Philipper 4 lesen, wo steht, dass der Friede Gottes all unseren Verstand übersteigt, dann zeigt es wieder, dass für Gott keine menschliche Logik zählt. Er wollte, dass wir selbst in dieser beängstigenden Welt, seinen Frieden genießen dürfen. Er hat ihn uns durch Jesus auf diese Welt gesandt. Durch Jesu Opfer am Kreuz, dürfen wir Frieden mit Gott haben und diesen unbegreiflichen Frieden ein Leben lang in unserem Herzen aufbewahren.

Und wenn wir ihn doch verloren haben oder uns Zweifel und Ängste überkommen, so dürfen wir immer wieder zu ihm kommen. Er gibt uns den Frieden und die Freude umsonst und ohne Ablaufdatum.

Wie glücklich bin ich, dass diesen Frieden im Herzen trage. Wie schön ist es, dass mich die Ängste dieser Zeit nicht überwältigen können. Wie wunderbar ist es, den Friedefürsten persönlich zu kennen.

Ich nehme mir vor, so wie Jesus, den Frieden in dieser Welt zu verbreiten.

 

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

Lukas 2,14

Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Johannes 20,21

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